
Seriensport......ehemals Zuvi!
» Eine traditionelle Rennserie.
Zuvi kürzte
man sie früher liebevoll ab! Vor vielen Jahren wie auch heute der
preisgünstige Einstieg in den Motorradsport. Bereits vor mehr als 50 Jahren
startete man irgendwo in Westfalen, fuhr 300 bis 400 km, zum Beispiel zum
Nürburgring, spulte dort 18 Runden ab (das waren damals 411 km auf der alten
Nordschleife mit 22,8 km) und machte sich auf den Weg zurück ins Ziel nach
Westfalen.
Die Startgebühr für eine
solche Veranstaltung lagen bei etwa 15 DM, bei einem durchschnittlichen
Monatseinkommen von weniger als 500 DM.
Als
später dann der Verkehr auf den Straßen dichter wurde und eine solche „Zuvi“
von den Behörden nicht mehr genehmigt. In folge dessen beschränkte man sich
auf 18 Runden Nordschleife. Das verminderte nicht die Attraktivität dieser
Disziplin– für 15 DM Nenngeld war das echter Breitensport.
Bei diesen Zuvis
entstanden dann auch die absoluten Rundenrekorde von Helmut Dähne auf der
Nürburgring-Nordschleife mit
7:55.7, welchen er 1990 mit 7:53.08 toppte, und 1993 auf den "ewigen" Rekord
von 7:49,71 senkte.
Durch die immer höhere
Leistung bei den Motorrädern wurde dann der Rennbetrieb auf der Nordschleife
unkalkulierbar und für die Fahrer zu gefährlich. Außerdem war die
Streckensicherung auf den 20,832 km einfach zu teuer.
So wurden die
Zuverlässigkeitsfahrten auf der Nordschleife nach 1994 eingestellt und man
wechselte in der Eifel auf die neu erbaute GP-Strecke.
1994 (etwa) wurde dann
aus der Zuvi die Deutsche Seriensportmeisterschaft. Die Teilnehmer kämpfen
um folgende Titel:
„Deutscher Seriensport-Meister"
„Deutscher Seriensport-Pokalsieger"
„Deutscher Seriensport-Cupsieger"
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